Granatapfel hemmt Prostatakrebs
Die Ernährungstherapie mit Granatapfelsaft-Polyphenolen kann die Wirkung der Schulmedizin sinnvoll unterstützen: So haben Forscher im Sommer 2008 (Hong et al., 2008) herausgefunden, dass der Granatapfel den tückischen Resistenzmechanismen hormonrefraktärer Prostatakrebszellen entgegen wirkt und eine sinnvolle Ergänzung zur Hormonblockade sein kann. Granatapfelsaft-Polyphenole können wahrscheinlich auch durch spezielle antientzündliche Mechanismen die Wirksamkeit von Chemo- und Strahlentherapie erhöhen und deren Nebenwirkungen reduzieren.
Qualität, Bioaktivität und Wirkstoffgehalt von Granatapfelprodukten
In der bislang größten, in einer renommierten Fachzeitschrift publizierten Reihenuntersuchung (Fischer-Zorn und Ara, 2007) ergaben sich für den Verbraucher sehr wichtige Ergebnisse: So schwankte der Wirkstoffgehalt (= Polyphenole) bei Frisch/Direktsäften zwischen 904 bis 2067 mg/l (Median 1409 mg/l). Die Säfte aus Konzentrat wiesen im Schnitt einen höheren Antioxidantien-Gehalt (Median 2288 mg/l) auf, aber auch hier schwankte der Gehalt zwischen 897 bis 4265 mg/l Polyphenole. Das Risiko, einen Wirkstoff-armen Saft zu erwerben, ist hoch. Hohe Temperaturen im Herstellungsverfahren der Granatapfelextraktpulvern führen zu oxidierten und hochpolypmeren Polyphenolen, die schlecht resorbierbar sind. Bei gefriertrockneten Saftpulvern, die auch in Studien häufig verwendet wurden, bleibt die Frischequalität der Pflanzenstoffe erhalten.
Dass fermentierte Granatapfelpolyphenole besonders wirkungsvoll sind, konnte in einer Reihe von Studien gezeigt werden, insbesondere gegen Brust- (Kim et al., 2002) und Prostatakrebs (Albrecht et al., 2004; Lansky et al., 2005a und b) sowie Leukämie (Kawai und Lansky, 2004).
Empfehlenswert sind ca. 500 mg Granatapfelsaft-Polyphenole am Tag, wobei lebendfermentierte Polyphenole eine höhere Bioaktivität haben. Der Verzehr erfolgt am besten mind. 1 h getrennt von großen Mahlzeiten und Milchprodukten.
Fazit:
Grenadinensirup schmeckt in Cocktails, aber hat keine gesunden Polyphenole. Leider trifft dasselbe auch auf viele Säfte zu. Ein gesunder Saft hat ein erfrischendes, typischerweise leicht herbes Aroma. Mit dem geeigneten Polyphenolgehalt ist der Granatapfel in Form von hochwertigen Säften, hochkonzentriertem Elixier oder gefriergetrockneten, lebendfermentierten Pulver ein echtes Lebenselixier.
Quelle: Der Granatapfel - Verband für ganzheitliche Gesundheitsberatung e.V.
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